Timothy Hennessy - Vibrations 2015-07-25 - 2015-09-03
Garten
mixed media auf Leinwand, beidseitig bemalte Leinwand, grau grün
91,5 x 134 cm

01

Gemälde mixed media, grau auf dunkelblau
250 x 200 cm

04

Gemälde mixed media, rot auf blau auf Leinwand
260 x 278 cm

02

"Madonna mit Kind"
mixed media auf Leinwand, beidseitigbemalt, 124 x58 cm

05

mixed media auf Leinwand, 3-fach bemalt  mit bemalter Holzleiste
200 x 113 cm

03

Gemälde mixed media, grau auf blau
247 x 190 cm

06

01

Garten
mixed media auf Leinwand, beidseitig bemalte Leinwand, grau grün
91,5 x 134 cm

02

Gemälde mixed media, rot auf blau auf Leinwand
260 x 278 cm

03

mixed media auf Leinwand, 3-fach bemalt mit bemalter Holzleiste
200 x 113 cm

04

Gemälde mixed media, grau auf dunkelblau
250 x 200 cm

05

"Madonna mit Kind"
mixed media auf Leinwand, beidseitigbemalt, 124 x58 cm

06

Gemälde mixed media, grau auf blau
247 x 190 cm

Timothy Hennessy wurde in San Francisco im Jahre 1925 geboren. Er studierte in Paris und der Ecole des Beaux Arts in Florenz. Seine Arbeit wird durch eine Vielfalt von Formen, einschließlich Skulpturen, Gemälde, Objekte und Kostüme, die in Kunst-Performances verwendet wurden, gekennzeichnet.
Die Arbeiten von Hennessy absorbieren die formalistischen Elemente seiner Zeitgenossen, aber letztlich entfernt er sich von ihnen durch seine aufwendigen Wiederholungen der orientalischer und mittelalterlichen Muster . Er malt fast ausschließlich auf ungespannten Leinwände oder Stoffstücke, die er selbst vorbereitet und zusammennäht und zu Skulpturen, Objekten, Bildern und Kostümen (Ponchos) verarbeitet welche in Kunstperformances genutz wurden. Er lässt die Arbeiten häufig frei im Raum hängen, beide Seiten zeigend. Aufgrund dieser Dualität der Stücke, zwei Arbeiten in einer, wirken Sie wie ein Spiel für den Verstand, der auszugleichen und sich wiederholenden Formen zu verwischen tendiert. Das Konzept einer Malerei, die skulptural im Raum steht und so die Beziehung zwischen sich selbst und den umgebenden Raum erforscht, ist eine der zentralen Fragen der Werke von Timothy Hennessy. Peggy Guggenheim sagte über Hennessy, dass er der letzte große Künstler sei, den sie entdeckt hätte.

Er starb im Alter von 90 Jahren im Januar 2015 nach einem langen erfolgreichem künstlerischem Leben und Schaffen in Avignon


GESTURES OF THE ELEMENTS - Ingeborg zu Schleswig-Holstein and Rudolf zur Lippe 2015-08-19 - 2015-09-04
Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue 3
Öl auf Leinwand
300x200cm, 2015

01

Rudolf zur Lippe
Chinatusche auf Papier
2800cmx200cm, 2015

04

Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue I-V
Öl auf Leinwand
je 300x200cm, 2015

07

Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue 2
Öl auf Leinwand
300x200cm, 2015

02

Installationsansicht der Werke von Ingeborg zu Schleswig-Holstein

05

Installationsansicht der Werke von Ingeborg zu Schleswig-Holstein im HARPA

08

Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue 1
Öl auf Leinwand
300x200cm, 2015

03

Rudolf zur Lippe
Chinatusche auf Papier
2800cmx200cm, 2015

06

Painted Poems.

Unique performance
The powerful poem Bloodhoof read out by the author Gerður Kristný and
Ingeborg zu Schleswig-Holstein and Rudolf zur Lippe will paint inspired by the reading of the poem.

09

01

Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue 3
Öl auf Leinwand
300x200cm, 2015

02

Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue 2

Öl auf Leinwand
300x200cm, 2015

03

Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue 1
Öl auf Leinwand
300x200cm, 2015

04

Rudolf zur Lippe
Chinatusche auf Papier
2800cmx200cm, 2015

05

Installationsansicht der Werke von Ingeborg zu Schleswig-Holstein

06

Rudolf zur Lippe
Chinatusche auf Papier
2800cmx200cm, 2015

07

Ingebeorg zu Schleswig-Holstein
Island Blue I-V
Öl auf Leinwand
je 300x200cm, 2015

08

Installationsansicht der Werke von Ingeborg zu Schleswig-Holstein im HARPA

09

Painted Poems.

Unique performance
The powerful poem Bloodhoof read out by the author Gerður Kristný and
Ingeborg zu Schleswig-Holstein and Rudolf zur Lippe will paint inspired by the reading of the poem.

GESTURES OF THE ELEMENTS

An installation, conceived by Pascual Jordan with new works of Ingeborg zu Schleswig Holstein and Rudolf zur Lippe for the famous Music Hall HARPA on Iceland.
In the beginning, a remarkable encounter brought the artists together with this country between rock and ice, black lava and blue see, and with these halls, dedicated to these elements. In the studios in Berlin and Hamburg, the gestures of these elements have determined particular experiences.
Together with the diverse histories of the two artistic works they have evolved to express themselves, forming new forms in response. It is evident that the extraordinarily huge proportions of these halls to which the works become an answer, have an important influence on the imagination and the technique, until the experiences can generate the artistic gestures apt to express the encounter.

This very long track, owing to a new force of its impulses and to far reaching sways of the pencil, reveals albeit its affinity with the elan that was special for the earlier works of Rudolf Lippe inspired by the uprising of flocks of birds in the air. When the thirty meters of its length rise from the ground toward the ceiling at the angle between the two glass facades, may be you imagine the presence of radiation mounting from Iceland's encounter of the two continental masses into the atmosphere.

The nine atmospheres in ultra marine, which have arisen under the hands of Ingeborg Holstein extended themselves, at the angle of two lava walls three meters high and over twenty meters of width. The powerful scantiness of the landscape, its rudeness, and also its clarity guide these paintings, that refuse the idea of any details. The ample breath of Iceland's elements and in the experiences reflecting them demands an unconditional profession of the unequalled width of this sky.

Walking this great path the artists have been accompanied by Halldór Guðmundsson from Harpa and Árni and Ómar Einarsson from Upplifun with unusual artistic understanding and with ever new concrete support; without them such an ambitious installation could not even been thought of.

Harpa concert hall and conference center
Austurbakka 2, 101 Reykjavik, Island-1st Floor
Exhibition from August 20th to September 04th 2015
Opening: August 19th at 5 pm in the presense of the artists


Fluxus und Zen                             Mary Bauermeister und  Rudolf zur Lippe  2015-09-05 - 2015-10-03
Mary Bauermeister
Steinzeitkreissäge
Steine, Vulkanerde, Durchmesser 85cm

01

Rudolf zur Lippe
Chinatusche auf Papier, 150x160cm, 2014

02

01

Mary Bauermeister
Steinzeitkreissäge
Steine, Vulkanerde, Durchmesser 85cm

02

Rudolf zur Lippe
Chinatusche auf Papier, 150x160cm, 2014

FLUXUS und ZEN
John Cage, Mary Bauermeister, Rudolf zur Lippe
sowie Ausschnitte einer filmischen Dokumentation von Johann Camut


Ausstellung in der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt
vom 06.09.-03.10.2015


Vernissage:Samstag, 05.September um 20 Uhr

Mary Bauermeister und Rudolf zur Lippe treffen sich bei John Cage. Also heißt das Thema: Gibt es eine Verwandtschaft zwischen Fluxus und Zen? Vergleiche liegen nahe, Gegensätze vielleicht noch mehr.

Sicher ist nicht an eine "Familienähnlichkeit" im Sinne Wittgensteins zu denken. Beide sind zwar immer auch Lebensgesten wie die östlichen Wege. Aber die Meditationstradition, gehört einer sehr alten Religion an, aus der sie sich entwickelt hat. Die Kunstbewegung hat sich ebenso dank der Moderne des zwanzigsten Jahrhunderts wie gegen sie artikuliert.

Gerade die neuen Begegnungen mit der alten und neuen Mary Bauermeister erweisen sie als eine Schlüsselfigur des Fluxus. Sie und verwandte Künstler fordern tatsächlich in wichtigen ihrer Aktionen und Werke einen Vergleich gegenüber der ebenfalls in den 50er und 60er Jahren in der atlantischen Welt als aktuelle Gegenbewegungen auftretenden Zen-Lehre heraus. Weder John Cage noch Rudolf zur Lippe sind in irgendeiner Weise wirklich Zen-Buddhisten. Ihr künstlerisches Werk und ihre geistige Haltung sind aber so ausdrücklich im Einfluss des Zen begründet, dass die Frage sehr wohl berechtigt und von Bedeutung ist, ob nicht gerade bei ihnen die Momente, die für Vergleiche zwischen Zen und Fluxus sprechen, von der meditativen Seite deutlich werden. Zugleich sind es auf der anderen Seite, ohne jede Erwähnung des Zen, offensichtlich immer auch Momente solcher lebenslangen, in bestimmten Augenblicken aufbrechenden Konzentration, die uns auffallen.

Selbstverständlich kann man, im Gegensatz dazu, betonen, wie spontan augenblickshaft bei Künstlern des Fluxus einzelne Gesten auftauchen und ganz unerwartet, spektakulär eine provozierende Sicht auf unsere sogenannte Realität einklagen. Das hat vielleicht allzu lange darüber getäuscht, dass bedeutende Anlagen künstlerischer Situationen gerade einen meditativen Charakter haben, gerade im Werk einiger der bedeutendsten Künstler, die dem Fluxus zugerechnet werden. Erinnern wir uns der Installation "One Candle" 1982 im Frankfurter "Portikus". Der Schein einer Flamme in dunklen Hallen. Dass dies in der Welt, zunächst greifbar in der unmittelbaren Umgebung, sich fortsetzt, machten Paiks vielfache Bildschirme offensichtlich auch für alle, die ans Spüren erst herangeführt werden müssen.

Zur Eröffnung der Retrospektive auf das Werk von James Lee Byars vor der Düsseldorfer Kunsthalle standen er und Rudolf zur Lippe einander gegenüber. Sie ließen kleine Goldblätter brennend in die Luft aufsteigen über der Menge. Die Blicke folgten den taumelnd emporfliegenden kleinen Blättern und ihrem zart hinauf wehenden Rauch. Alles im Augenblick des aufleuchtenden Glanzes konzentriert. Ein Werk - und ein Leben - strahlt im Jetzt und wirft dessen Licht auf eine Folge solcher Momente. Die zelebrierten einen Übergang vom Sichtbaren ins Unsichtbare.

Das ist der japanischen Ästhetik in einem ihrer wichtigsten Motive sehr nah: Augenblicke des Vergehens als Höhenflug einer Existenz zu erleben. John Cage hat in seinem musikalischen Werk die Übergänge vom Hörbaren ins Unhörbare und vom Unhörbaren ins Hörbare so überzeugend zum Thema gemacht, dass zwischen ihnen eben auch das zufällig sich dem Ohr Meldende mit ihnen Raum finden kann.

Näher an den Wegen des Za-Zen, also der Praxis des Atmens und Sitzens und Gehens ist, was vielleicht die wenigsten selbst der interessierten Zeitgenossen von Inszenierungen und Höhepunkten des Fluxus begriffen haben: ein besonderes Wechselverhältnis von konzentriertem Ausdruck und Kontinuität eines Künstlerlebens. Die Frage nach den Beziehungen der drei Künstler zum Zen ist viel konkreter, während dieser tiefere Grund unbestimmt, wenn auch spürbar tragend ist.

Das Bekenntnis bei John Cage zu der fernöstlichen Lehre ist offensichtlich. Seine Begegnungen mit ihren Meistern, seine Aufenthalte an besonderen Zen-Orten wie dem Ryo Angi Garten und seinen Steinen sind immer wieder zitiert worden. Von ihnen gehen aber auch tatsächlich die Gesten wichtiger Werkgruppen aus. Gerade die Folgen der "Sight of Silence" lebt von den Anspielungen auf den Kreis des Pinsels als Signal für die Übungen des Meisters in der japanischen Tradition.
Vielleicht ist Mary Bauermeisters lebenslanges Zeichnen als Übung und ihre Übungen, die unmittelbar brillianten Zeichnungen werden, viel näher an der täglichen Praxis der traditionellen Meditation, für die der sechste Patriarch des Zen in China ebenso das tägliche Treten des Wasserrades, wie er es vollzog, anerkannt wissen wollte. Wie viel offensichtlicher erkennen wir es in der immer sich fortsetzenden Folge der Striche, Striche, Striche, Steine, Steine, Steine der Künstlerin. Sind Ausdruck ihres Bewusstseins, ohne dass sie ihr Bewusstsein aufzurufen brauchte. In solchen Vereinigungen der Gegensätze tritt hervor, worauf andere sich eher gedanklich berufen.

Zu den wichtigen und auffallenden Spuren, die der Meister Suzuki Daitaro durch Nordamerika gezogen hat, gehören selbstverständlich die Begegnungen mit John Cage. Sie haben seiner Öffnung für den Atem der Leere den Grund gegeben. Mary Bauermeister ist mit Stockhausen in Japan bei einem Meister gewesen. Aber was die Leere denen bedeutet, die sich gedanklich dem Zen genähert haben, ist bei ihr die durchsichtige Fülle ihrer Häuser und Bilder aus Punkten, aus Steinen, aus Schriften und Kristallen geworden.

Rudolf zur Lippe ist einfach ein Leben lang den Übungen des Atmens und Sitzens gefolgt. Ohne ein Studium der Lehren des Zen hat ihn dabei in einer Weile der Arbeit die Leere mit ihrer Bewegtheit berührt. Das ergibt sich in glücklichen Augenblicken bei seiner Art und Weise zu malen, in dem er am Boden sitzt, wie bei jenen anderen Übungen, und, meist von verschiedenen Seiten, den Pinsel über die Bahnen gehen
lässt. Führend und geführt zugleich. Mit dem Fluxus hat er am ehesten gemein, was beide vermeiden oder hinter sich lassen oder, vielleicht, überwinden: Die Kunst und den Zwang der Perspektive, des Konstruierens für die Komposition. Immer neue Wege der Befreiung ins Gestische, das nicht Vorstellungen darstellt, vielmehr zum Ausdruck der Eindrücke je bestimmter Energien wird.

So bestärken uns, in ihrem Aufeinandertreffen, drei Aufbrüche in Freiheiten dazu, unsere Bewegungen dem "Offenen, der Weite", wie Paul Celan sagt, entgegenzuführen. Dabei kann der Sinn einer Unterscheidung bewusst werden, die in der westlichen Welt selten im Blick ist: Unbedingtheit ist nicht Bedingungslosigkeit. Unbedingt wird unser Erleben und Wirken in unserer Befreiung von den Rücksichten auf uns selbst. Wir setzen uns aus. Wir lernen, auch dem Unbekannten "ruhig ins Auge zu sehen", wie Hegel es ausgedrückt hat, auch "dem Negativen". Um bedingungslos zu denken und zu handeln, genügt eine äußere Befreiung von konventionellen Bedingungen, die gegebene Regeln aussetzen. Das kann auch mit Stolz oder wütend geschehen. Dabei können auch Bedingungen bloß übersehen werden, die man doch auflösen wollte. Um sich neu einzulösen, muss Befreiung durch alle Seiten gehen. Dafür hat vielleicht kein Künstler derart besessen und faszinierend auf der vollkommenen Durchdringung aller Bedingungen in seinen Aktionen bestanden wie James Lee Byars. Unvergesslich seine Aufforderung im "perfect kiss from the Louvre". Um den stummen und absolut minimalen Augenblick für die Menge der Anwesenden und vielleicht noch für uns heute zum Sprechen zu bringen, hat er mit Xiane und Eric Germain durch Wochen gearbeitet an jedem Detail der so konzentrierten Situation. Immer nähern wir uns auch dem an, wie der raumfüllende Klang der Orgel in der Burchardi-Kirche in Halberstadt zu vernehmen ist.

Programm:


Am Samstag den 5. September 2015 feiert das Halberstädter Orgel-Projekt den 103.Geburtstag von John Cage.

Um 15.00 Uhr beginnt das Fest mit Führungen in der Burchardi-Kirche und im Herrenhaus mit einer kleinen Dauerausstellung „Raum für Cage … mit Cage“ des international tätigen Kurators Georg Weckwerth.
Zu den fünf Tönen, die seit dem 5. Oktober 2013 bis zum 5. September 2020 die ehemalige Zisterzienserinnen-Kirche zu einem magischen Klang(t)raum werden lassen, gibt es einen Cage’schen Dreiklang von Sprache, Musik und bildender Kunst.

Um 16.00 Uhr werden im Herrenhaus Texte von John Cage in einer quadrophonischen Installation von dem amerikanischen Dichter Adrian Nichols präsentiert, der auch eigene Lyrik vorträgt.
Um 18.00 Uhr wird im Halbertstädter Dom die preisgekrönte Organistin Dóra Pétery (Budapest), die u.a. im Rahmen des letztjährigen Orgel-Meisterkurses mit Hans-Ola Ericsson mit dem Cage-Preis ausgezeichnet worden ist, ein Orgel-Konzert mit Kompositionen von John Cage, György Ligeti und Johann Sebastian Bach zu hören sein.

Um 20.00 Uhr wird dann im Herrenhaus des ehemaligen Klosters die von Pascual Jordan kuratierte Ausstellung „Fluxus und Zen“ eröffnet.

John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt
Am Kloster 1
D-38820 Halberstadt
www.aslsp.org


Macrocosmi - Patterns of an other Order 2015-09-14 - 2015-09-20

MACROCOSMI - ORDNUNGEN ANDERER ART

Dieses Projekt eines fortgesetzten Dialogs zwischen Bologna und Berlin umfasst nicht allein das absolute Novum gemeinsamer Präsentationen von Galerien beider Städte, im Frühjahr in Italien, im September in Deutschland, das in seiner dialogischen Struktur selber eine Kunstvermittlung anderer Art ist. Zwei große zentrale Ausstellungen (im Alten Postfuhramt West und in der Kunstfabrik am Flutgraben) stellen Arbeiten von über 40 internationalen Künstlerinnen in der Frage einander gegenüber, wie sie die Erstarrung in konventionellen Formen mit Vorschlägen neuer Wege beantworten.

Das Ungewöhliche ist, dass die Entwürfe sowohl in formaler wie in thematischer Ausrichtung und eben auch in ihrem gesellschaftlichen Engagement die Herausforderungen aufnehmen. Die Werke erinnern also manchmal an frühere Bewegungen wie die "arte povera" oder "ambiente come sociale", die heute auf verschiedene Weisen und in den Ateliers vieler Länder Antworten in neue Richtungen provozieren, schon deshalb, weil die ganze Vielfalt der Mittel und Medien heute anders die Phänomene wahrzunehmen erlaubt.

Bei der Konzeption und Organisation des Projekts kooperieren u.a. die italienische Kuratorin Martina Cavallarin, der Projektinitiator und Kurator Pascual Jordan und die Kuratorin Petra Dregger, Galerie di Bologna, dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg), CUBO Centro Unipol Bologna sowie die Kunstakademie Bologna.

Die Schirmherrschaft für das Projekt Macrocosmi unter dem Dach der Stiftung Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit haben übernommen die Deutsche Botschaft in Rom und die Italienische Botschaft in Berlin. „MACROSCOSMI – Ordnungen anderer Art“ ist Partner der Kunstmesse POSITION BERLIN 2015.


Die Werkstattgalerie kooperiert mit der Galleria Spazio Testoni (www.spaziotestoni.it) und dem
Kunstverein Adiacenze (www.adiacenze.it) aus Bologna.


Filippo Centenari
Maria Rebecca Ballestra
Gianfranco Zappettini
Elisa Muliere

Werkstattgalerie
Eisenacher Str. 6, 10777 Berlin
Vernissage Dienstag, 15.09.15 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 16.-20.09.2015 von 12-20 Uhr



Messeprogramm:

Am Stand B12 der Kunstmesse POSITIONS 2015 in der ARENA BERLIN zeigt die Werkstattgalerie Werke von
Rainer Splitt, Ingeborg zu Schleswig-Holstein und
Rudolf zur Lippe
.

Darüberhinaus sind in der lvbg-Jubileumsausstellung Katzengold Werke von Rudolf zur Lippe und
Ingeborg zu Schleswig-Holstein aus der vorangegangenen Reykjavic-Ausstellung zu sehen.

Die Video-Longe der POSITIONS 2015 zeigt den Film "Tish" von Benyamin Reich.

Ort:

POSITIONS 2015
Stand B12
Arena Berlin
Eichenstraße 4
12435 Berlin

Eröffnung Donnerstag, 17.September 18 Uhr
18.+19.September 12-20h, 20.September 11-18h

Programm: www.positions.de

Zentrale Macrocosmi-Ausstellungen

Weitere Werke und Künstler sind auf der von Pascual Jordan und Petra Dregger kuratierten Ausstellung MACROCOSMI im


Alten Postfuhramt West

Belziger Straße 33, 10823 Berlin

Große Eröffnung 14.09. um 19 Uhr

Table ronde Gespräch 15.09. um 16 Uhr
Macrocosmi-Party 19.09. ab 23h
Ausstellung bis 20.09. täglich von 12-22 Uhr

und in der

Kunstfabrik am Flutgraben
Am Flutgraben 3, 12435 Berlin gleich neben der POSITIONS-Messe zu sehen.

Eröffnung 17.09. um 18 Uhr
Ausstellung 18.-19.09. von 12-20 Uhr, 20.09. von 12-18 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter www.macrocosmi.org

Teilnehmende KünstlerInnen:

Saâdane Afif, Jofroi Amaral, Erik Andersen, Andreco , Annalú,
Maria Rebecca Ballestra, Arianna Battistella, Mary Bauermeister, Giulia Bersani, Gwenneth Boelens, Colette The Artist, Daniela Comani, Luca Carboni & Gabriel Da Costa, Jean-Ulrick Désert, Noemi Diamantini, Ivan Liovik Ebel, Jens Einhorn, Amir Fattal, Tiziana de Felice, Harald Frackmann, Ettore Frani, Evan Gruzis, Gottfried Jäger, Jia, Pierre Jouve, LEMEH 42, Daniel Lergon, Friedrich Lippe, Rudolf zur Lippe, mariotti.mazzeo, Caroline Le Méhauté, Boris Mikhailov, Gianni Moretti,
Jurgen Ostarhild, Bruno de Panafieu, Naco Paris, Francesca Pasquali, Simone Pellegrini, Alexandra Ranner, Stefano Ronci, Tiziana Cera Rosco, Maria Salvoldi, Ingeborg zu Schleswig-Holstein, Maximilian Schmidbauer, Bianca Schroeder, Eli Singalovski, Rainer Splitt, Mike Steiner, Renate Stih & Frieder Schnock, Francesca Susca, Christiano Tassinari, Gora Tronsmo, Hansa Wißkirchen, Amir Yatziv.